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Jugend
Kontakt: Evangelische Jugend |
Was junge Menschen bewegt Evangelische Jugend legt Freizeitprogramm 2012 vor Was junge Menschen bewegt, das wissen Elke Deul und Birke Schmidt. Freundschaft und Liebe, Familie und das eigene Umfeld, das sind die zentralen Themen für Jugendliche zwischen Main und Taunus. Ab sofort gibt es das neue Jahresprogramm mit Freizeiten für Jugendliche in ganz Europa, Veranstaltungen und Fortbildungen zwischen Main und Taunus sowie der gefragten Ausbildung zum Freizeit-Teamer. Neben Reisen nach Schweden, Spanien oder Frankreich, kann man mit der Evangelischen Jugend auch nach MeckPomm oder auf die Insel Fehmarn reisen. Es gibt Segelfreizeiten und Reisen nach Kroatien, Spanien und Italien. Noch relativ neu ist das Gottesdienstlabor „Rechurch“, das viermal im Kulturbahnhof Münster stattfindet. Vom 7. Bis 10. Juni wird zum Jugendkirchentag nach Michelstadt eingeladen und am 31. August zum Kinderkirchentag in den Opel-Zoo. Neben Babysitterkurs und Kochkurs gibt es den Klassiker unter den Fortbildungen, die Jugendleiterausbildung, mit der man Freizeiten und Veranstaltungen als Teamer begleiten kann. In einem Alter wo sich alles neu orientiert, da sei Mobilität Teil des Lebens, beobachten Elke Deul und Birke Schmidt. Jugendliche seien viel unterwegs, immer auf der Suche nach neuen Zielen und neuen Gedanken. „Junge Leute wollen sich selbst in einem neuen Kontext erleben.“ Möglich sei das durch sportliche Aktivitäten aber auch auf Freizeiten, an neuen Orten und mit unbekannten Themen. Eine Grenzerfahrung sei es schon, sich als Jugendlicher aufzumachen in ein neues Setting, ein anderes Land, eine unbekannte Gruppe, „auch über Gott zu sprechen und zu erleben wie sich Glaube anfühlt“. Auch an gesellschaftlichen Fragen seien viele Jugendliche interessiert und wollten sich engagieren. Zur Zeit gäbe es das Thema der Inklusion, wie Teilnehmer mit Handicaps, also mit körperlichen Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen, bei Freizeiten und Veranstaltungen gleichwertig einbezogen werden können. Musik sei sowieso immer ein Thema, das junge Menschen bewegt. Und immer wieder kämen religiöse Fragestellungen auf, „wo komme ich her, wo gehe ich hin...?“ „Viele Jugendliche gehen offen in die Zukunft und finden ihren Weg,“ meint Birke Schmidt, allerdings erreichten sie mit den Freizeiten auch nur solche Jugendliche, die sich auch bewegen lassen. Diese Freizeiten nennt sie „Türöffner zu den Kirchen“. In den Freizeiten erlebten die Jugendlichen Kirche ganz anders, nicht mit Gottesdiensten, sondern durch das gemeinsame Leben und gelegentliche geistliche Impulse. Im vergangenen Jahr haben 480 Jugendliche an Freizeiten teilgenommen. An allen Reisen und Veranstaltungen haben 80 Jugendleiter mitgewirkt. Die jugendlichen Teilnehmer sind buntgemischt und kommen nicht nur aus kirchlich engagierten Elternhäusern. Die Evangelische Jugend sei so etwas wie ein Label, meint Elke Deul. „Viele Eltern wissen: Da ist mein Kind gut aufgehoben.“ So lebe die Freizeitteilnahme von der Mund-zu-Mund-Propaganda. Für alle, die es genauer wissen wollen, gibt es ein bunt gestaltetes Heft, das in Büchereien, Rathäusern, Schulen, Banken und selbstverständlich in den Kirchengemeinden ausliegt. Das Programm findet sich auch im Internet: www.jugend-im-dekanat-kronberg.de
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