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Leitung: Solveig Burczik

Diakonisches Werk
Main-Taunus

Kontakt:

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Wilfried Knapp vom Diakonischen Werk mit Solveig Burczik und Sunanne Henrich bei der Einführung


Neue Leitung im Diakonischen Werk

Solveig Burczik übernimmt die Leitung des Diakonischen Werkes Main-Taunus. In ihren neuen Aufgaben und im Main-Taunus-Kreis kennt sich Frau Burczik bereits bestens aus, denn sie war bisher die Vertreterin von Agim Kaptelli, der das Regionale Diakonische Werk in den vergangenen elf Jahren geführt und vieles aufgebaut hat. Wenn er jetzt nach Wiesbaden wechselt, wird Solveig Burczik für ein breit gefächertes Hilfsangebot zwischen Main und Taunus und 42 Mitarbeitende verantwortlich sein.

Agim Kaptelli übernimmt ab September die Leitung des Wiesbadener Diakonischen Werkes, denn dort werde er gebraucht, sagte Wolfgang Gern, der Leiter des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, bei der feierlichen Amtsübergabe am 16. August in Schwalbach. Seine Nachfolgerin habe als gelernte Restauratorin „den genauen Blick auf das Detail und den ruhigen Blick auf das Ganze“. Dekan Eberhard Kühn lobte die qualifizierte Arbeit von Agim Kaptelli und seine innovativen Momente, seinen kritischen Geist und dass er immer mit ganzem Herzen dabei gewesen sei. Mit Kaptelli sei er sich einig, dass die Diakonie in die Mitte der Gemeinde gehöre. Und Erster Kreisbeigeordneter Hans-Jürgen Hielscher nannte Kaptelli einen „Manager im Dienst der Diakonie mit der Begabung zur Diplomatie“.

Das Diakonische Werk Main-Taunus hat seinen Sitz in Schwalbach am Ostring mit Außenstellen in Hofheim, Flörsheim und Hochheim. Spezielle Beratungsangebote für Männer, für Paare, für Senioren und in der Schwalbacher Tafel bilden einen großen Schwerpunkt der Arbeit. Die Angebote der Jugendhilfe reichen bis in die Schulsozialarbeit. Das Sozialkaufhaus in Flörsheim ist als jüngstes Projekt des Diakonischen Werkes ein besonders spannender Arbeitsbereich. Susanne Henrich wird Solveig Burcziks Vertreterin sein und übernimmt als eigenen Fachbereich die Beratungen bei Psychischer Erkrankung mit Tagesstätte und dem Betreuten Wohnen. Zu den Verwaltungsaufgaben der Leiterin gehört auch die Verbandsarbeit mit Kontakten zu den Wohlfahrtsverbänden wie der Caritas, zu den Gremien des Kreises sowie zu Dekanat und Kirchengemeinden.

Solveig Burcziks erstes Anliegen ist es, das breite Angebot des Diakonischen Werkes angesichts der allgemeinen Sparnotwendigkeiten zu sichern. Durch Kürzungen von Bundesmitteln geraten Kreis und Kommunen immer mehr in finanzielle Bedrängnis. Und da auch die kirchlichen Gelder knapp seien, müsse man wieder mehr wie in früheren Zeiten um Spenden bitten. Da immer mehr Menschen verschuldet sind, sieht Burczik die Schuldenprävention als eine zunehmend wichtige Aufgabe an. Altersarmut werde drastisch zunehmen und es gäbe immer mehr junge Menschen und Familien, die Unterstützung in Lebenskrisen brauchten. Die Städte und Gemeinden will sie darin unterstützen alterstauglicher zu werden. Informationen über das Diakonische Werk Main-Taunus zeigt die Internetseite www.dwmt.de/dw

 

 

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