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Stiftung wie ein Weinberg „Stiften heißt, einen Weinberg anzulegen“ sagte Propst Dr. Sigurd Rink anlässlich des 5-jährigen Jubiläums der Stiftung der Evangelischen Kirche Bad Soden am 15. Mai 2011. Die ersten Früchte habe man schon geernet. Aber das schwerste am Anfang sei es, die vielen Steine aus dem Acker zu holen. Und dann brauche es Jahre durch Frost und Dürre bis Kinder und Enkelkinder die Früchte genießen könnten. Aber schon jetzt sei die Kirchengemeinde durch ihre Stiftung auch für Zeiten gesichert, wenn andere Einnahmen ausfallen. Weil das Stiftungskapital nicht angegriffen werden dürfe, stehe es für spätere Generationen zur Verfügung und wachse für unsere Nachfahren. Stiftungsvorsitzende Marlehn Thieme konnte berichten, dass die noch junge Stiftung bereits 10.000 Euro für Jungschar und Jugendarbeit zur Verfügung stellen konnte. Mit den Erträgen aus dem anwachsenden Kapital wolle man vieles ermöglichen, was aus den Kirchensteuereinnahmen allein nicht zu schaffen sei. Mit einer werteorientierten Kinder- und Jugendarbeit wolle man junge Familien bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen, man wolle in das Gemeindehaus als Raum für menschliche Begegnungen investieren sowie Musik und Kultur als festen Bestandteil der Gemeinde sichern. Von solcher Musik waren beim Stiftungsgottesdienst in der Evangelischen Kirche am Quellenpark Werke von Corelli und Bach zu hören, gespielt vom jungen Cellisten Jan Ickert, der an der Kronberg Academie unterrichtet.
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