![]() |
![]() |
| Start | Dekanat | Gemeinden | Jugend | Familien | Diakonie | Seelsorge |
| Bildung | Musik | Gesellschaft | Ökumene | Service | Kontakt |
Matthäusgemeinde Hattersheim- Kontakt: Alte Mainstr. 12 Internet: Pfarrerin Christine Lohrum-Zahradnik
|
Kirchen sind Hinweise auf Gottes Gegenwart Evangelische Matthäuskirche Okriftel feiert 200jähriges Bestehen „ Kirchen sind Hinweise auf Gottes Gegenwart“. Mit diesem Satz beschrieb Pfarrerin Cordelia Kopsch die Bedeutung der Evangelischen Matthäuskirche im Hattersheimer Stadtteil Okriftel. Die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) war zum 200. Kirchenjubiläum aus Darmstadt angereist und beglückwünschte in ihrer Predigt die Gemeinde zu ihrer frisch renovierten Kirche. Die Geschichte dieser Kirche nannte sie eine Erfolgsgeschichte. Dieser Bau lade alle Menschen ein dazu zugehören und das Kirchengebäude sei ein Stück Heimat für viele Menschen geworden. Das ganze Haus Gottes jedoch sei aus Menschen gebaut. Auf den Tag genau 200 Jahre zuvor war die Matthäuskirche eingeweiht worden. In ihrer Geschichte erlebte sie mehrere Renovierungen und ist immer wieder im jeweiligen Zeitgeist erneuert und mit neuen Stücken ausgestattet worden. Vor der Jubiläumsrenovierung hatte es eine jahrelange Diskussion um eine zeitgemäße Neugestaltung gegeben. Soll man nun den unmodern gewordenen Sandsteinaltar aus dem der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts ersetzen? Und welche Wandfarbe wäre schön? Schließlich stießen sich viele buchstäblich am gezackten Blechkreuz, das an Ketten über dem Altar hing. Es folgten mehrere Entwürfe und Modelle gänzlicher Neugestaltung, welche die Gemeinde in Teilen zu spalten drohte. Erst das Team, das die Geldsammlung für Renovierung planen sollte, fand den Weg zu einer Konzeption mit der jetzt fast alle glücklich sind. „Neuer Kern im Haus des Herrn“ hieß das Motto, das dem Spender sagen sollte, wofür er sein Geld gibt. Der Grundgedanke war es, den Wettstreit zwischen Alt und Neu zu beenden und die verschiedenen Bauepochen und Baustile nebeneinander zu zeigen. So wurde das Kreuz im wahrsten Sinne des Wortes aufpoliert und die eingesetzten Bergkristalle von hinten durch moderne LED’s beleuchtet. Das Kreuz kam an die Wand und der Altar weiter nach vorn. Die alten Farbschichten ließ man untersuchen und die Kirche in ihren ursprünglichen Farben anstreichen, die Wände zartrosa und Kanzel und Empore grün. Das Spendenkonzept ist aufgegangen. Von den 79.000 Euro, die an der Bausumme noch gefehlt haben, sind bereits 72.000 als Spenden eingegangen. Von den 415.000 Euro Gesamtkosten muss die Kirchengemeinde 139.000 aufbringen. 80.000 Euro hatte sie über Jahre angespart und jetzt fehlen nur noch 7.000 Euro. Eine Übersicht über den Renovierungsfortschritt zeigt die Internetseite www.neuer-kern.de
|
Gemeinden von A bis Z |