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Andreasgemeinde Niederhöchstadt Kontakt: Langer Weg 2 Pfarrer Karsten Böhm
"7. Himmel" heißt der Kirchenladen mit Buchhandlunbg der Evangelischen Andreasgemeinde
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GoSpecial und die Kirchendistanzierten Eine Hand zum Segen erhoben, die andere hält das Mikrofon. So steht Kai Scheunemann auf der Bühne des Kinopolis im Main-Taunus-Zentrum. 700 Menschen stehen vor den Sesselreihen im großen Saal des Super-Kinos am Frankfurter Stadtrand. Und Scheunemann strahlt. Denn heute gibt es etwas zu feiern. Zehn Jahre GoSpecial. In dieser Zeit gab es mehr als 100 Gottesdienste für Kirchendistanzierte mit Live-Musik, Theater, Moderation und Predigtthemen aus dem Alltag. Heute geht es um Weihnachten, die Predigt ist im Theaterstück versteckt und die Verkündigungsengel halten Handykontakt mit dem Erzengel Gabriel. Schon zu Beginn zieht die Percussion-Band Drumlet die Gemeinde mit atemberaubenden Trommelwirbeln in ihren Bann. Oder soll man sagen: das Publikum? Gemeinsam gesungen wird zum Schluss, amerikanische Lobpreislieder, deren Texte an die Wand gebeamt werden. Im Mittelpunkt stehen Moderation und Talk, unterbrochen von Filmausschnitten und Videos. Im Hintergrund stehen die Schglagzeugarrangements, dann kommt die Band mit dem Chor und dazwischen das Krippenspiel anderer Art. Ein Verkündigungsspiel mit Charme, Witz und Ernst. Schließlich geht es darum, Menschen mit Jesus bekannt zu machen. Die Schauspieltruppe ist engagiert und überzeugend. Die GoSpecial-Crew ist gut drauf und die Moderatoren machen Witze. Aber sie sprechen von Jesus und sie lassen keinen Zweifel daran, dass es ihnen ernst ist. Von den 700, die heute gekommen sind, besucht ein Drittel nie einen Gottesdienst. Das lässt sich aus den Auswertungen der letzten zehn Jahre abschätzen. Und mehr als 50.000 waren schon bei GoSpecial. Und sie werden immer jünger. Solche Gottesdienste funktionieren nicht mit Pfarrer, Küster und Organist. Dazu braucht man ein starkes Team. Die Klingelbeutel an den Kinotüren sind Blecheimer, in die die Teilnehmer Scheine, Münzen und Auswertungszettel mit ihren Kreuzchen hineinstopfen. Im Foyer gibt es Sekt. Das Jubiläum will gefeiert sein. Der Büchertisch quillt über, man steht noch ein wenig zusammen, hält einen Plausch und lacht.
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