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Talkirchen- Kontakt: Rossertstr. 24 Pfarrerin Heike Schuffenhauer Kirche Internet:
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Stiftung Talkirche Eppstein eröffnet Eine neue Kultur der Unverhältnismäßigkeit hat Chrismon Chefredakteur Arndt Brummer bei der Eröffnung der Stiftung Talkirche Eppstein gefordert. In seiner Predigt am 1. Advent 2008 erklärte de5 51-jährige Journalist, die Kultur der Gabe sei eine Kultur der Nicht-Berechenbarkeit. Es sei eine Grundhaltung, nicht immer gleich zu kalkulieren und zu fragen: was gibst du mir zurück? Gottes Vertrauensvorschüsse, die nicht mit der Rendite rechneten, seien auch vollkommen unverhältnismäßig. Damit spielte Brummer auch auf die langen Laufzeiten von Stiftungen an, die sich zwar nicht sofort auszahlen und oft über Jahrhunderte Früchte tragen. Gestartet ist die Stiftung Talkirche Eppstein mit einer Gründungsstiftung der Kirchengemeinde von 25.000 Euro. Das Ziel, das Gründungsvermögen zu verdoppeln, hatte die Stiftung innerhalb von zwei Monaten durch weitere Beiträge großzügiger Stifter bereits zur Eröffnung mit 69.000 Euro deutlich überschritten. Allein die Kollekten des Tages erbrachten knapp 2.000 Euro, die für die laufenden Ausgaben der Gründungsphase sehr willkommen seien, wie Pfarrerin Heike Schuffenhauer vor der vollbesetzten Kirche erläuterte. Es sei eine beglückende Erfahrung gewesen, dass die Gemeinde in Eppstein offensichtlich einen guten Ruf habe und dass viele für die Gemeinde etwas übrig hätten. Man habe viele Menschen gewonnen, nicht nur Geld. Die Pfarrerin dankte der Fundraising-Managerin Anne-Catrien Pues für ihre kompetente Beratung. Die Zusammenarbeit habe sehr viel Freude gemacht. Stiftungsratsvorsitzender Udo Bergholz nannte die Stiftung „unsere Interpretation des Generationenvertrages“. Die Stiftung wolle das Zusammenleben der Generationen in Eppstein fördern. Als ein noch fernes Ziel nannte er den Bau eines Hauses für betreutes Wohnen. Und die Stiftung solle sicherstellen, dass die Talkirche weiterhin kultureller Mittelpunkt Eppsteins bleibt. Noch in diesem Jahr will die neu gegründete Stiftung am Bonifizierungverfahren „3:1“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) teilnehmen. Die hessen-nassauische Kirche will damit deutliche Anreize zur finanziellen Selbstverantwortung von Kirchengemeinden schaffen und zahlt für drei eingeworbene Euro einen zusätzlichen Euro aus. Auch Anne-Catrien Pues, die im Auftrag der EKHN Fundrasingprojekte und Stiftungsgründungen zwischen Main und Taunus berät, ist als erste kirchliche Beraterin eingesetzt. Informationen über die neu gegründete Eppsteiner Stiftung zeigt die Internetseite www.stiftung-talkirche.de Infromationen zur Arbeit des evangelischen Fundraisingbüros zeigt die Internetseite www.gerne-geben.de |
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