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Wahl des neuen
Kirchen-präsidenten

 

 

 

 

 

   


Die Wahl des neuen Kirchenpräsidenten der EKHN war für viele spannend und ein echtes Medienereignis

Neuer Kirchenpräsident gewählt

Volker Jung wird der neue Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Kirchensynode wählte den Pfarrer und Dekan aus dem Vogelsberg am 27. September 2008 im Frankfurter Dominikanerkloster nur mit knapper Mehrheit vor seinem Mitbewerber Propst Sigurd Rink aus Wiesbaden. Diakoniechef Pfarrer Wolfgang Gern, der sich ebenfalls zur Wahl gestellt hatte, war schon im ersten Wahlgang unterlegen und hatte dann seine Kanditatur zurückgezogen.

In seiner Wahlrede malte Jung ein Bild der evangelischen Kirche im Jahr 2025. Er sprach von einer Vereinfachung der Verwaltung und neuer Teamarbeit zwischen Pfarrern und Gemeinde. Im Blick auf die Zukunft mahnte er zur Gelassenheit weil Gott es sei, der die Kirche baue. Nach der Wahl erklärte Jung, er habe nicht damit gerechnet gewählt zu werden. Er schätze, dass sein Erfahrungshintergrund als Dekan und aktiver Gemeindepfarrer den Ausschlag gegeben habe.

Inhaltlich seien die drei Kandidaten „sehr nahe beieinander“. Die Botschaft, die er nach außen bringe wolle, sei es, „den Menschen Lust auf Kirche zu machen“. Die Gesellschaft könne „viel von der Kirche haben“. Sie sei sowohl kritischer Widerpart, gebe aber auch Raum, menschliches Leben gut zu gestalten. Der amtierende Kirchenpräsident Peter Steinacker übergibt sein Amt am 15. Februar 2009 an Volker Jung.

Die Wahl des neuen Kirchenpräsidenten der EKHN war für viele spannend und ein echtes Medienereignis. In der neben dem Dominikanerkloster liegenden Heilig-Geist-Kirche wurde die Wahl auf eine Video-Leinwand übertragen. Gleichzeitig gab es einen Live-Stream im Internet.