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Ohne Sonntag gibt’s nur noch Werktage

Ökumenisches Projekt zwischen Main und Taunus gestartet
www.unser-sonntag.de

Der Sonntag ist in Gefahr. Das meinen immer mehr evangelische und katholische Christen zwischen Main und Taunus und unterstützen sich und andere mit Informationen, Argumenten und verschiedenen Materialien. Vom Autoaufkleber bis zur Postkarte hat ein ökumenisches Team aus dem Evangelischen Dekanat Kronberg und dem Katholischen Bezirks Main-Taunus alles drucken und stanzen lassen, was die Initiative voranbringt. Alternative Einkaufschips erinnern mit der Aufschrift „Sonntags nie“ an das Feiertagsgebot. Und der schlanke Taschenkalender mahnt: „Ohne Sonntag gibt’s nur noch Werktage“.

Anschauen und auch erwerben kann man das alles über die Internetseite www.unser-sonntag.de die die ökumenische Arbeitsgruppe jetzt freigeschaltet hat. Noch sei der Sonntag der gemeinsame freie Tag für die meisten Bürger, sagt Koordinator Manfred Oschkinat vom evangelischen Dekanat. Jetzt öffneten immer mehr Geschäfte an Sonntagen. Was früher die Ausnahme war, werde heute mehr und mehr zur Regel. Immer mehr Menschen müssten sonntags arbeiten. Und Günter Adam vom katholischen Bezirk Main-Taunus ergänzt, viele kleine Geschäfte gerieten durch die Öffnung großer Ladenketten wirtschaftlich unter Druck. Zeit gäbe es genug, aber es werde immer schwerer, Freizeit gemeinsam zu gestalten und zu erleben. „Wenn der Sonntag zum Werktag wird, dann geht er als gemeinsamer Tag verloren.“

Was die Internetseite auch zeigt sind 10 Argumente für den freien Sonntag und 7 Argumente gegen die Ladenöffnung am Sonntag. Erarbeitet hat sie der Ausschuss für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Kronberg und dem Katholischen Bezirks Main-Taunus. Und wer im digitalen Fragebogen sein Sonntagsverhalten ankreuzt, kann  eine Konzertkarte des bekannten Flötisten Hans-Jürgen Hufeisen gewinnen.

www.unser-sonntag.de