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Das Team der Diakoniestation Bad Soden-Vortaunus

Diakoniestationen stark machen

Pilotprojekt in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

10 Diakoniestationen zwischen Kelkheim und Kronberg, Bad Homburg und Usingen, stellen ihre Arbeit gemeinsam auf den Prüfstand. Das Pilotprojekt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sucht nach neuen Formen der Organisation und Zusammenarbeit. „“Wir sind für jedes Ergebnis offen“ sagte Dr. Gerd Petzke, der Vorsitzende der Diakoniestation in Kelkheim auf der Synode des Evangelischen Dekanates am 4. November 2005 im Augustinum in Bad Soden. Am Ende könnte auch eine gemeinnützige GmbH herauskommen, sagte der pensionierte Pfarrer aus Kelkheim. „GmbH sei noch vor wenigen Jahren ein gegenüber der Kirchenverwaltung „verbotenes Wort“ gewesen. Heute jedoch erlebe er die Verwaltung als sehr offen, wenn es darum gehe, die Diakoniestationen für den Wettbewerb auf dem Pflegemarkt stark zu machen und das diakonische Profil herauszustellen.

Seit Mitte des Jahres seien Studenten der Fachhochschule Frankfurt unter der Anleitung von Professor Hans-Herbert Wagschal dabei, die alle Daten der Stationen zu erheben um sie bis Ende des Jahres in einer Analyse auszuwerten. Eins sei aber jetzt schon ganz klar. Die Stationen müssten wie bisher auch vor Ort präsent sein. Diakonie funktioniere nur, wenn sie erkennbar aus der Kirchengemeinde käme. Unabhängig davon seien aber Einzelfusionen bei ganz kleinen Stationen denkbar.

 

 

 

 

 

 

Diakonie- stationen