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Integrations- Ostring 17 und neu: |
Der Leiter des Diakonischen Werkes, Agim Kaptelli, hier im Gespräch mit Daniela Köhler, legt größten Wert auf Sensibilität im Umgang mit Betroffenen und Information auch an Arbeitgeber
Integrationsfachdienst jetzt auch in Hofheim Diakonisches Werk unterstützt schwerbehinderte Menschen am Arbeitsplatz Arbeitnehmer mit einem Handicap brauchen besondere Beratung und Begleitung. Diese Hilfe leistet im Main-Taunus-Kreis der Integrationsfachdienst des Diakonischen Werkes. Dessen Leiter, Agim Kaptelli, freut sich, dass zusätzlich zur Beratungsstelle in Schwalbach der Integrationsfachdienst jetzt auch in Hofheim in einem neuen Büro zu erreichen ist. Wer nach Krankheit wieder einen Arbeitsplatz sucht oder wer wegen heftiger Krisen oder durch eine körperliche oder psychische Behinderung Probleme an seiner Arbeitsstelle hat, kann sich an Daniela Köhler und Cornelia Bütow wenden. Aber auch Firmen, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen oder neu einstellen wollen, können die beiden Sozialpädagoginnen ansprechen. Ab 1. Februar 2007 sind die beiden Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werkes Main-Taunus in der neuen Beratungsstelle in der Wilhelmstraße 19 in Hofheim erreichbar. Daniela Köhler und Cornelia Bütow gliedern schwerbehinderte Menschen ins Berufsleben ein und helfen, deren Arbeitsplätze zu sichern. Immer suchen die beiden Sozialpädagoginnen nach individuellen Lösungen für Arbeitgeber und Betroffene. Es seien nicht nur Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die zum Personenkreis der Schwerbehinderten gehören. Auch wer an Diabetes erkrankt sei, wer einen Hörsturz oder eine andere Erkrankung erlitten habe, die Arbeit und Leben einschränke, könne auf die Hilfe des Integrationsfachdienstes bauen, erklärt Daniela Köhler. Grundsätzlich könnten sich alle Menschen, die vom Versorgungsamt als schwerbehindert anerkannt sind, an den Integrationsfachdienst des Diakonischen Werkes wenden. Immer öfter melden sich Arbeitnehmer mit psychischen Erkrankungen beim Integrationsfachdienst. Als Leiter des Diakonischen Werkes legt Agim Kaptelli in solchen Fällen größten Wert auf Sensibilität im Umgang mit Betroffenen und Information auch an Arbeitgeber. Aus der Erfahrung der letzten Jahre weiß er, dass immer mehr Menschen mit Angst zu ihrem Arbeitsplatz gehen. Zu den Gründen zählt Daniela Köhler als Beispiele Überforderung oder einen enorm zunehmenden Arbeitsdruck. Für körperbehinderte Menschen gehe es oft um die Frage, wie der Arbeitsplatz mit technischen Hilfsmitteln der Behinderung entsprechend verändert und angepasst werden kann. Schwerbehinderte, die einen Arbeitsplatz suchen, unterstützt der Integrationsfachdienst bei ihren Bewerbungen, Daniela Köhler und Cornelia Bütow vermitteln Betriebskontakte und verhandeln mit Ämtern und Behörden. Und sie helfen auch bei der Einarbeitung und bei beruflicher Wiedereingliederung nach längerer Krankheit. Wegen der Unterstützungsangebote sei die Einstellung eines schwerbehinderten Menschen auch für Arbeitgeber attraktiv, betont Daniela Köhler. Zum Service des Integrationsfachdienstes gehöre die Suche nach einer geeigneten Besetzung, die Information über finanzielle Hilfen und die Beratung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Beratung und Begleitung sind kostenlos. Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter des Diakonischen Werkes fast 1000 Beratungsgespräche durchgeführt, es gab 190 Beratungsfälle, 37 Personen wurden über einen längeren Zeitraum betreut, 40 Personen erhielten Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche und davon konnten 10 erfolgreich in Arbeit vermittelt werden. Die neue Außenstelle des Integrationsfachdienstes in der Wilhelmstraße 19 in Hofheim ist telefonisch zu erreichen unter den Telefonnummern 06192/9563-86 oder -87 sowie über die Schwalbacher Zentrale 06196/50350.
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