Termine

Agim Kaptelli

Diakonisches Werk
Main-Taunus

Kontakt:

Ostring 17
65824 Schwalbach
Tel. 06196 5035-0
Fax 06196 5035-26
info@dwmt.de
www.dwmt.de

 

 

 

 

 

   


Zu den Gästen auf der Bühne zählten Marlehn Thieme vom Rat der EKD, Staatsminister Jürgen Banzer und Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes

 

Nah bei den Menschen

Messeschau diakonischer Arbeit am 7. März

„Nah bei den Menschen“ war das Motto der Messeschau diakonischer Arbeit am 7. März 2009 in der Hofheimer Stadthalle. 46 Aussteller aus evangelischen Kirchengemeinden und kirchlichen Diensten zwischen Main und Taunus haben ein breites Spektrum ihrer diakonischen Arbeit von der Gemeindekrankenpflege bis zum Sozialkaufhaus vorgestellt. Auf der zentralen Bühne trommelte die Percussion-Band Drumlet zusammen mit der christlichen Singer-Songwriterin Judy Bailey. In zwei Gesprächsrunden diskutierten Prominente aus Kirche und Gesellschaft.

Staatsminister Jürgen Banzer vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit legte Wert darauf, dass der Sozialstaat nicht der Reparaturbetrieb der Gesellschaft sein dürfe, sondern das Soziale Gesamtauftrag der Verfassung sei. „Die Diakonie darf als Stimme der Stummen nicht stumm werden“ sagte Wolfgang Gern, der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes Hessen-Nassau. Die Kirche bezeichnete er als „enorm reich in Bezug auf die Menschen und ihre Begabungen“. Die Diakonie müsse sich in bestimmten Bereichen professionalisieren und sie sei gleichzeitig Aufgabe aller Christen, denn Glaube sei keine Privatsache. In diesem Sinn äußerte sich auch Marlehn Thieme, die Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in  Deutschland (EKD) ist, für die diakonische Arbeit sei die Breite des ehrenamtlichen Engagements besonders wichtig.

Bereits in Ihrem Grußwort hatte Hofheims Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) den außerordentlichen Beitrag gelobt, den Kirche und Diakonie für die Gesellschaft leiste. Das breite Feld der Aufgaben sei ohne das Engagement der Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden und der diakonischen Dienste nicht zu bewältigen. Als Beispiele gelungenen ehrenamtlichen Engagements wurden auf dem Podium die Schwalbacher Tafel und ein Hofheimer Besuchsdienstprojekt vorgestellt. Im großen Rund der Präsentationsstände waren auch die Caritas sowie das Mehrgenerationenhaus für den Main-Taunus-Kreis vertreten. Das Alphabet der Präsentation diakonischer Aufgaben begann bei Themen wie Armut und Besuchsdienst und endete bei Schulkinderhaus und Schulsozialarbeit.

Dekan Eberhard Kühn zeigte sich nach der Großveranstaltung „unglaublich beeindruckt“, wie die diakonisch Engagierten ihre Praxis gezeigt hätten. „Der Reichtum der Kirche sind die, die sich engagieren“ und dieser Schatz sei auch in der jetzt so unsicheren Zeit krisensicher. Gefreut habe ihn, dass diese Praktiker schon am nächsten Tag wieder in ihrer Praxis stehen und das nicht für sich tun, sondern für den Nächsten.

Eindrücke vom Diakonietag zeigt die Fotogalerie

 


 

Diakonie

Übersicht