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Dekanat Kontakt: Peter Ruf
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Einen Taktstock überreicht Dekan Eberhard Kühn (Foto links) dem neuen Präses Peter Ruf zu dessen Einführung
„Wir träumen von einer Kirche die wächst“ Als neuer Präses des evangelischen Dekanats Kronberg ist Peter Ruf in einem festlichen Gottesdienst am 2. September 2007 in der Hofheimer Johanneskirche eingeführt worden. Der Wiesbadener Propst Sigurd Rink führte zugleich die Königsteiner Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer in ihren Dienst als stellvertretende Dekanin ein. Sie tritt damit an die Seite von Pfarrer Reinhold Ihrig, der jetzt schon als stellvertretender Dekan die Arbeit von Dekan Eberhard Kühn unterstützt und begleitet. Ruf folgt auf Ernst vom Dahl, der seit 1986 als Präses die Geschäfte im Evangelischen Dekanat Kronberg geführt und hat bis zu diesem Frühjahr die Synode als regionales Kirchenparlament mit 100 Vertretern aus 30 Kirchengemeinden zwischen Main und Taunus geleitet hat. „Wir träumen von einer Kirche die wächst“ sagte Dekan Eberhard Kühn in der voll besetzten Kirche. Und dafür stehe auch die langjährige Arbeit von Ernst vom Dahl. Er habe das Haus gut bestellt. Klaus Spory, der als Dekan die längste Zeit mit vom Dahl zusammengearbeitet hat, sagte, der gebürtige Sauerländer sei „kein Schnell – und Vielredner“ gewesen, wenn er aber das Wort ergriffen hätte, dann mit Nachdruck. Seine Erfahrungen aus der Wirtschaft als Fertigungsleiter einer großen Firma habe er immer in die Arbeit der Kirche eingebracht. Der außerordentliche Ruf, den vom Dahl in der ganzen hessen-nassauischen Kirche genießt, wurde auch sichtbar durch die Anwesenheit von Karl Heinrich Schäfer, dem Präses der Landessynode, der vom Dahl auch einige Jahre angehört hatte. Vom Dahl habe der Kirche vor Ort, in Eschborn und im Dekanat Kronberg, ein Gesicht gegeben, sagte Schäfer. Überhaupt sei das Ehrenamt nicht nur unverzichtbarer Bestandteil einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sondern auch einer lebendigen und funktionierenden Kirche. Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus platze der Saal aus allen Nähten. „Ich hoffe, dass ich in den großen Schuhen laufen kann, die ich von meinem Vorgänger geerbt habe“, sagte Peter Ruf. Aber er freue sich, dass er weiterhin von dessen reichen Erfahrungen profitieren könne, da vom Dahl weiterhin Mitglied im Dekanatssynodelausschuss bleibe. Zum Schluss zog Ernst vom Dahl eine Bilanz seiner Tätigkeit. Aus der Sicht der Wirtschaft habe man bisher immer eingeschätzt, dass die Kirche 10 bis 15 Jahre hinter den gesellschaftlichen Erfahrungen und Trend hinterher hinke. Aber „mit den aktuellen Reformen ist die Kirche ganz auf der Höhe der Zeit“.
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